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# 07/12 Leichtigkeit

Bei Nic – luzia pimpinella – geht es heute um das Thema Leichtigkeit. Neben diesen Eisblumen sah ich auch einen kleinen, leichtfliegenden Engel am Fenster. Könnt Ihr ihn erkennen?

Himmel für Mütze

…und dieser ist gelb, wie Ihr richtig seht. Auf meinem Kreativ~Monatsblatt vom November vergangenen Jahres waren ein paar kleine Stoffschnipsel zu erkennen. Heute möchte ich Euch endlich, wie längst angekündigt, zeigen, wovon. Aus einem schönen Baumwollstoff, gelb weiß karriert mit kleinen Gänse- oder Margerittenblümchen drauf, hatte ich für Mützes Bettchen einen Himmel und ein Nestchen, damit sie sich den Kopf nicht am Bettrand stößt, genäht. Und das ging viel einfacher, als ursprünglich gedacht.

Für den Himmel habe ich zwei Stoffbahnen à 1,40 m Breite und 1,30 m Länge an einer Seite längst zusammengenäht bis auf einen Steg von etwa 15 cm oben, der für die Himmelstange gedacht ist. Weiterhin kam oben ein Tunnel von etwa 4 cm hinzu, durch den die Stange gezogen wurde. Die Seiten musste ich nicht extra umnähen, da der Stoffdruck bis an den Rand geht und, wie ich finde, ganz hübsch aussieht. Auch unten habe ich aus Zeitgründen auf das Umsäumen verzichtet. Zackenschere sei Dank. So franst nix aus. Beim Nestchen habe ich mich ein wenig aus diesem hier vorgestellten Buch inspirieren lassen. Doch war ich dann so frei, mich am Bettchen von Mütze zu orientieren und daran, wie ich das schnell und einfach umsetzen kann. Ich habe ein 1,20 m langes und 34 cm hohes Teil (zzgl. Nahtzugabe) zwei Mal zugeschnitten. Den Stoff rechts auf rechts gelegt. Dabei Bänder von entsprechender Länge mit einfassen: am Anfang und am Ende, davon dann jeweils in 37 cm und 75 cm. Beide Teile sowohl oben als auch unten zusammengenäht. Dann ein gleichgroßes Teil aus dickem Volumenflies hineingeschoben und an den beiden Enden eingenäht. Die beiden Seitenteile sind 75 cm lang. Jeweils eine Naht setzten für die Ecken am Kopfende, welches 70 cm breit ist. Ich hoffe, das ist halbwegs verständlich für  diejenige, die das interessiert.

Ich wünsche Euch eine gute Nacht mit himmlisch schönen Träumen.

Elfchen schreiben

regelmäßig

ein Elfchen

täglich, wöchentlich – egal

Worte schwarz auf weiß

bunt

 

schreiben

und denken

durch die Begrenzung

um die Ecke, weit

erfahren

 

sehen

und hören

in mich aufnehmen

das Leben, den Alltag

meins

 

heute

mein Lächeln

meine Tränen, alles

mit meinem Blick, uns

erleben

 

(c) wortmeer

In der vergangenen Woche habe ich aus meinen Skizzen- und Notizbuchvorräten ein schlichtes schwarzes A4-Heft hervorholt. Ich weiß auch nicht mehr, weshalb es mich einst angesprochen hatte und ich es kaufen musste. Aktuell würde ich kein schwarz kaufen wollen. Bunt tut mir momentan ganz gut. Aber für meine jetztigen Zwecke ist das Schwarze dann doch genau das richtige: schlicht, einfach, passende Größe, unlinierte und griffige Seiten = offen für noch Unbekanntes.

(Die Ostsee-Fotografie ist von mir. Einfach aufs Bild klicken und Ihr bekommt eine größere Ansicht.)

Das einzige was ich zu Beginn vor Augen hatte war: Ich möchte wieder mehr kreativ schreiben (hierdurch ausgelöst). Elfchen, ich möchte Elfchen schreiben.  Ich liebe Elfchen. Schließlich habe ich auch mit einem Elfchen-Gedicht hier, in meinem Blog vor fast fünf Jahren mal angefangen: Wort für Wort. (Was sind Elfchen? Schaut mal hier.)

Dann habe ich einfach losgelegt und geschrieben und gestaltet und geschrieben… Ein paar Ausschnitte möchte ich Euch gern zeigen – mit Schnipseln aus Zeitschriften und eigenen Fotografien.

~~~

hell

der Vorhang

vom Sonnenschein getränkt

wartet draußen der Morgen

Versprechen

~~~

groß

die Sehnsucht

nach dem Frühling

kann der Winter gehen

hinfort

(c) wortmeer

Ich zeige Euch dies angeregt durch die Aktion von Dania Blue Monday – An Illustrated Life. (Letzten Montag habe ich sie Euch vorgestellt.) Welche Einblicke die anderen heute bzw. diese Woche gewähren, könnt Ihr in hier bei Dania sehen. (Ich habe schon mal geschaut: Wunderschöne Illustrationen, auch Kinderzeichnungen.) Vielleicht habt Ihr ja Lust mitzumachen. Nur zu!

Und für morgen sage ich schon mal:

ehrenWORT: Eiszeit

Das heutige ehrenWORT heißt EISZEIT und wurde von erfreulichkeiten ausgerufen.

Hier sind die Temperaturen in den letzten Tagen wieder über null gestiegen. Zum Glück hatte ich noch dieses Eis am Fenster eingefangen. Sonst kommt Eis ja meist shneeweiß daher, aber hier zeigen sich die Eiskristalle in einem anderen Ton, geprägt durch die Farbe des gegenüberliegenden Hauses. Sind es Eisblumen, Eiswurzeln, Eisfäden…?

Lasst Eurer Fantasie freien Lauf und habt einen guten Start in die neue Woche!

Alle anderen Beiträge ab morgen, wie immer, im ehrenWORT-Blog.

Einen/Den Weg gehen

Ich gehe

meinen Weg

und ich weiß,

es ist der richtige

für mich.

Wir gehen

unseren Weg

und ich weiß,

es ist der richtige

für uns.

(Die Fortsetzung von hier – ?)

Nic - luzia pimpinella – möchte heute dominante Hintergründe sehen. Eine nicht so leichte Aufgabe, wie ich finde. Dennoch spannend, mit diesem Focus durch die Linse und auch auf das eigene Archiv zu schauen. Ich habe die Hintergründe einfach mal in unterschiedlichen Varianten interpretiert und möchte Euch gern folgende Fotos zeigen.

Ich danke Euch fürs Schauen und wünsche Euch einen schönen Tag!

Ich bin auf die Hintergründe der anderen gespannt – hier findet Ihr sie.

Und heute, wie gestern angekündigt, hier die Fotos von meinem Foto-Samstag.

Danke fürs Schauen!

Ihr könnt die Fotos der Collagen auch einzeln in meinem Fotostream auf Flickr sehen.

Was für ein Tagebuch–Typ seid Ihr?

…das fragt der Notizbuchblog. Schaut mal hier.

Es werden verschiedene Typen klassifiziert. Ich habe mich hauptsächlich den Kategorien Spontis und Selbstbetrachter zugeordnet, aber mein Kommentar geht da noch weiter:

Ich bin irgendwie von allem ein bisschen. Aber jeden Tag alles aufschreiben, nein, das tue ich nicht. Viel von meinen Tagen schreibe ich in E-Mails an Freunden oder auch in Briefen. Diese ergänzen mein Tagebuch. Ich hebe Eintrittskarten auf, klebe Schnipsel auf, Zeitungsausschnitte, schreibe einfach drauf los, mache Für- und Widerlisten, liebe Elfchen, versuche Gefühle in Worte zu kleiden. Doch vor allem möchte ich offen und ehrlich zu mir selbst sein.

 

Dies ist ein ganz unspektakulärer Einblick in mein Tagebuch vom 04. Februar diesen Jahres. Weshalb ich ihn Euch zeige? Über die liebe Manuela – Müllerin Art – bin ich auf den Blog von Dania – KrokodiLina – und ihre Aktion Blue Monday gestoßen:

OPEN YOUR SKETCHBOOK

…Jeden Montag eine Woche lang könnt ihr in dieser Rubrik eine Seite aus eurem Skizzenbuch, Kalender, Tagebuch, Smashbook… zeigen.

Das kann eine Seite mit Zeichnung(en) oder Skizze(n) sein, ein eingeklebtes Foto, eine Notiz oder ein Spruch, eine Theater- oder Konzertkarte, ein eingeklebter Findling, egal was…

Ich fühlte mich von Danias Idee und Vorhaben, auch wenn Zeichnen und Illustrieren nicht so meins sind, sofort angesprochen. Gestalte ich doch mitunter meine Tagebuchnotizen. Meine Eintrittskarte von unserem Besuch im Kloster Zinna am vergangenen Wochenende klebt schon auf meinem Kreativ~Monatsblatt, das ich Euch wie immer nach Ablauf des Monats zeige. Deshalb habe ich einfach mal eine Woche zurückgeblättert. Dies war der Tag, an dem ich seit der Geburt von Mütze wieder mehr Zeit für mich hatte. Und dieser Tag stand im Zeichen der Fotografie. Ich habe mich mit Fotofreundinnen getroffen. Wir haben unsere Projekte besprochen und Spaß gehabt. Anschließend war ich in dieser Ausstellung, die Fotos von Gundula Schulze Eldowy zeigt (Fotos von ihr auch hier). Oben, in meinem schlicht daherkommenden Tagebucheinblick, seht Ihr den Bon vom C/O in Berlin, wo regelmäßig interessante Fotoausstellungen gezeigt werden. An dieser Stelle noch den Tipp: Wenn Ihr in Berlin seid oder hier lebt, dann solltet Ihr unbedingt noch einen Besuch in den aktuellen Räumlichkeiten machen. Sie sind etwas Besonderes: morbide, interessant und wunderschön (hier ein paar Fotos von einem Besuch dort). Das C/O muss im Herbst diesen Jahres das Kaiserliche Postfuhramt verlassen.

An diesem, jenem, meinem Tag habe ich selbst auch fotografiert, als ich in Berlin Mitte unterwegs war. (Ein paar Fotos hiervon möchte ich Euch gern morgen zeigen.)

Ich weiß noch nicht genau, wie ich meine Einblicke in mein Tage- oder Skizzenbuch fortführe. Einiges schwirrt mir da im Kopf rum, ist aber noch nicht ganz reif. Daher lasse ich das einfach mal offen und schaue, wie es sich entwickelt.Vielleicht habt Ihr ja auch Lust, Euch von Danias Aktion inspirieren zu lassen. Schaut doch mal bei Ihr und den anderen bisherigen Teilnehmerinnen hier vorbei.

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